Der Sport mit Handicap-Check | Reportage für Kinder | Checker Tobi

Der Sport mit Handicap-Check | Reportage für Kinder | Checker Tobi


* Titelsong: Checker Tobi * ♪ Achtung!
Hier kommt Checker Tobi. ♪ Das ist Tobi, Checker Tobi.
Der ist cool, hey, ziemlich groovy. ♪ Der, der immer fragt.
Der die Action mag. ♪ Der, der alles wagt.
Der, der niemals klagt. ♪ Das ist Tobi, Checker Tobi.
Der ist cool, hey, ziemlich groovy. ♪ Der, der ständig rennt.
Der, der niemals pennt. ♪ Der auch manchmal flennt.
Der tausend Leute kennt. ♪ Das ist Tobi, Checker Tobi.
Checker Tobi! Ich bin in Kühtai, in Tirol,
auf 2000 m Höhe. Hier findet der Weltcup
im Skislalom statt. Die Fahrer rasen in unfassbarer
Geschwindigkeit den Berg runter. Eine der Fahrerinnen ist Anna,
die treffe ich in der Sendung. Da kommt sie. Ich guck,
dass ich sie im Ziel abfange. Guckt mal, da kommt
eine echte Weltmeisterin. Krass, wie schnell die ist. Anna, herzlichen Glückwunsch.
Danke schön. Du hast die beste Zeit von
allen Damen in der 1. Runde. Der 1. Lauf ist gut ausgegangen. An ein paar Stellen könnte mehr
gehen, aber sonst bin ich zufrieden. Ich drück noch mal die Daumen.
Danke schön. Bis später. Anna fährt im Sitzen Ski,
weil sie eine Gehbehinderung hat. Darum geht’s heute: Um Menschen mit Behinderung,
die Spitzensport machen. Genau, denn wie Anna können manche
Spitzensportler z.B. nicht laufen, bringen aber trotzdem
Wahnsinnsleistungen. Obwohl sie ein Handicap haben:
eine körperliche Behinderung. Sie brauchen aber
sogenannte Sportprothesen. Das sind künstliche Arme oder Beine. Ich checke heute, wie schnell
Anna die Piste runter rast. Wie weit Leon
mit nur einem Bein springen kann. Und: Wie hart Ingo im Sitzen schießt. Außerdem find ich raus, in welchen Wettkampfdisziplinen
behinderte Menschen antreten. Alle bereit? Jetzt die Checkerfragen: Das check ich für euch. Los geht’s in Tirol mit Anna. Aber wo ist die? Ah, da kommt sie ja angerast. Hallo Anna.
Hi. Hi Tobi. Grüß dich. Was ist das
für ein abgefahrenes Gerät? Das ist ein Monoski. Man ist da relativ fest drin.
An der Seite hat man Krück-Ski. Das ist wie ein Miniski?
Ja. Wenn du’s umklappst … … kann ich damit
wie mit einem Stock anschieben. Das darf ich ausprobieren? Wir besorgen dir einen Monoski
und testen es. Muss ich Angst haben?
Ist das ungefährlich? Dann klärt sich auch
meine erste Checkerfrage: Das ist meiner?
Ja. Mit dem darfst du heute fahren. Wir machen das mal auf.
Setz dich da rein. Einfach reinsetzen?
Hältst du mich fest? Ja. Ich halt dich ein bissel. Huch. Boah, eng. Unbedingt bequem ist es oft nicht. Man möchte eng drin sein,
dann kann man besser Kurven machen. Dann machen wir dich mal fest. Außer einem Brustgurt
gibt’s noch einen für die Füße. Die Schutzschale um Annas Ski
ist sehr stabil. Diese Verschalung
ist speziell auf dich, deine Beine und dein
Sitzgerät eingestellt? Alle Schalen, die dran sind,
sind für mich maßangefertigt. Was kostet so ein Gerät?
Ist das so teuer wie Ski? Meiner, ein Renngerät, hat
ca. den Wert eines kleinen Autos. Ehrlich? Wahnsinn.
Genau. Aber es ist alles perfekt auf dich
angepasst, weil’s Profisport ist? Ja. Für mich, für die Weltcups
und Weltmeisterschaften, muss das gut passen.
Deswegen ist meiner so teuer. Ganz schön wackelig.
Die Stöcke heißen Krück-Ski. Die helfen beim Lenken
und Gleichgewicht-Halten. Das Ganze funktioniert so: Wenn wir losfahren,
gehst du mit der linken Schulter, mit der, die nach unten geht,
nach vorne. Und drehst hinter dir den Ski
mit der Hüfte einmal rundum. Genau.
Jetzt hinten rundum drehen. Fast. Du fährst, Krücke nach vorne
und dreh ihn rum. Klapp ihn auf
und jetzt gehst du rüber. Genau.
War schon nicht schlecht. Mag mir noch mal jemand hochhelfen? Das ist übrigens Andi,
der hilft mir hier. Eins, zwei, drei.
Und los geht’s. Ah, Mist! Ihr habt gesehen:
Es ist nicht einfach. Bis ich damit fahren könnte,
würden Wochen vergehen. Bevor’s weitergeht,
eine Frage an euch: Checkt, ob ihr die Antwort
in der Sendung entdeckt. Die Lösung gibt’s zum Schluss. Für den Schlepplift gibt’s
eine extra Schlaufe am Monoski. Wir fahren ganz rauf, auf den Gipfel. Damit Anna Sessellift fahren kann, stellt sie ihren Ski
eine Stufe höher. Oben angekommen,
machen wir erst mal eine Pause. Was hast du an den Beinen?
Du kannst ja nicht laufen? Ich hab seit meiner Geburt
eine Querschnittslähmung. Ich kann die Beine nicht bewegen
und sitz seitdem im Rollstuhl. Von Geburt an war das? – Ja. Du würdest nicht nicht spüren, wenn ich dich am Bein kneife?
Nein. Du hast kein Gefühl da? – Nein. Das kann man sich nicht vorstellen.
Wie ist das, damit zu leben? Kein großes Problem.
Ich kenn’s nicht anders. Ich hab schon immer gemacht,
was meine Brüder gemacht haben. Manchmal auf
eine andere Art und Weise. Ich kann genauso Skifahren,
eben mit dem Monoski. Der beste Fußballspieler
werde ich nicht. Aber da gibt’s schon so viele. Hast du nicht Angst
bei deinem Sport? Angst hab ich nicht. Natürlich, in der Abfahrt
stehe ich schon mal oben und hab Respekt, wo ich sag:
“Da geht’s runter.” Ich sag immer: Nach dem Steilen
muss was Flaches kommen. Anna gehört zu den
besten Monoskifahrerinnen der Welt. Sie fährt in allen Disziplinen:
von Slalom bis Abfahrt. Dabei erreicht sie
Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h. Das ist so schnell
wie ein Auto auf der Autobahn. Zum Vergleich: Fahrerinnen ohne
Behinderung fahren um die 140 km/h. Dafür muss Anna super hart trainieren
und zwar jeden Tag. Guckt mal,
was für Muckis Anna hat. Morgen ist Weltcup? Morgen ist das erste Weltcuprennen
im Slalom. Dann geben wir Gas. Jetzt machst du Pause
und steigst um? Kann ich dir helfen? Das passt ganz gut.
Krieg ich gut hin. Ich kann den halten.
Perfekt. Super, vielen Dank. Cool. Wir sehen uns
wieder beim Weltcup? – Genau. Du machst Pause
und bereitest dich vor? – Ja. Das war super, vielen Dank.
Bis morgen. Die Hüfte bewegt den Monoski. Für Lenken und Gleichgewicht
gibt es Krück-Ski. Bis zu Annas Weltcuprennen
ist noch Zeit. So lange guck ich mir
eine andere Wintersportart an. Erratet ihr, welche? Ihr seht,
es hat was zu tun mit Eis. Und wahrscheinlich
auch mit Schlittschuhen. Was wir machen, erklärt mir Ingo.
Den treff ich jetzt. Hallo Ingo.
Hi, grüß dich. Wie geht’s?
Super. Und dir? Ich eiere etwas rum.
So gut klappt das noch nicht. Aber: geht mir gut.
Was machen wir heute? Wir spielen Sledge-Hockey.
Sledge-Hockey? Was ist das? Das ist Eishockey
für Menschen mit Behinderung. Du ziehst auch Schlittschuhe an
und zeigst mir das? Nee, so einfach geht’s nicht.
Ich trag eine Unterschenkelprothese. Ich brauch ein anderes Sportgerät.
Das zeig ich dir mal. Sledge-Hockey ist englisch
und heißt Schlitten-Hockey. Weil die Spieler
auf Schlitten fahren, die unten dran Stahlkufen haben. Schwung holt Ingo mit den Schlägern,
an denen sind Spikes befestigt, die sie ins Eis rammen.
Für besseren Halt. Auf dem Eis trägt er keine Prothese. Ingos Bein war
schon bei der Geburt zu kurz. Deshalb konnte er damit
nie richtig laufen. Der Typ schießt so hart, unfassbar.
Ich hab etwas Angst. Eishockey ist
ein sehr körperbetonter Sport. Da wird richtig weggecheckt. Macht man das
beim Sledge-Eishockey auch? Ja, klar.
Wirklich? Ihr rammt ineinander? Wir fahren nebeneinander her,
dann kriegst du eine Bombe mit. Ach, komm.
Ja, doch. Klar. Oder ich probiere
das auch mal bei dir. Ich fahr neben dir her.
Dann kriegst du eine Bombe mit. Als Nächstes:
Pass- und Schusstraining. Ja, ist echt nicht so einfach, Leute. Stört’s dich manchmal,
dass du anders bist? Mich stört das gar nicht.
Hin und wieder werde ich angeguckt, oder mir gucken Leute hinterher,
auch Kinder. Das stört mich nicht.
Ich bin für Fragen offen. Ich finde das besser, wenn Kinder fragen, was ich hab,
und ich das erklären kann, als wenn jemand sagt:
“Das darf man nicht fragen.” Neugierig sein und dich ansprechen,
dann macht man nix falsch? Nein. Das ist der richtige Weg. Du hast gesagt, ich darf nachher
noch beim Training dabei sein. Ja. Wir haben nachher
noch Mannschaftstraining. Wie werde ich mich da anstellen?
Du bist gut gewappnet. Das sind Ingos Mannschaftskameraden: Auf dem Eis spielen
immer fünf Mann pro Team. Oh Gott.
Ingo und sein Team trainieren schon. Ich werd mich auch
in den Schlitten setzen. Mal gucken, was ich reiße, nach dem,
was ich bisher gelernt habe. Ihr drückt die Daumen,
dass nix passiert. Bis gleich. Ingos Team heißt: “Wiehl Penguins”.
Die Pinguine aus Wiehl. Heute spielt auch der Nachwuchs mit. Es ist die schnellste Mannschafts-
Behinderten-Sportart der Welt. Sie ist schwierig, weil die Spieler mit den Schlägern gleichzeitig
anschieben und schießen. Die Spieler tragen
einen Helm mit Gitter. Der Puck fliegt oft auf Kopfhöhe.
Das kann ins Auge gehen. Ingo träumt,
bei den Paralympics zu spielen. Was das ist, check ich. Zweite Checkerfrage: Die Olympischen Spiele kennt ihr? Alle 4 Jahre treffen
sich Sportler aus der ganzen Welt und kämpfen um Goldmedaillen. So was gibt’s auch für Menschen
mit Behinderung: die Paralympics. Genau wie bei
Olympischen Spielen gibt’s: Ein Vorläufer der Paralympics
fand schon 1948 in England statt. Es trafen sich 14 Sportler,
die im Krieg verletzt worden waren. Die haben einen Wettkampf
im Bogenschießen durchgeführt. Weil jeder von ihnen
eine Rückenverletzung hatte, saßen sie alle im Rollstuhl. Heutzutage nehmen Tausende Sportler
an den Paralympics teil und messen sich
in über 30 Sportarten. Wie die Olympischen Spiele finden
die Paralympics alle 4 Jahre statt. Es gibt unterschiedliche Disziplinen: Wettbewerbe im Schwimmen,
im Basketball oder im Skifahren. Die Sportler werden in
verschiedene Startklassen eingeteilt. Je nachdem,
wie schwer ihre Behinderung ist. Diese Radler haben nur ein Bein. Die hier können gar nicht laufen. Es gibt sogar Fußball für Blinde. Im Ball ist eine Glocke.
Die Spieler spielen nach Gehör. Paralympics sind Olympische Spiele für Menschen mit
einer körperlichen Behinderung. Weiter geht’s mit Sommersport,
genauer gesagt mit Leichtathletik. Das ist Leon.
Ihm fehlt das rechte untere Bein. Er ist Juniorenweltmeister
über 100 Meter und hat 2016 an
den Paralympics in Rio teilgenommen. Guckt mal, wie der Gas gibt. Beeindruckend, oder? Alter, ist der schnell. Hallo Leon.
Hi. Wie geht’s dir?
Alles gut. Und selber? Auch so weit. Ich bin beeindruckt,
wie schnell du gerannt bist. Leon und ich machen ein Wettrennen:
Einen Sprint über 30 Meter. Vielleicht hab ich
auf die kurze Distanz eine Chance. Oh Gott, wow. Oh Gott, du bist
viel zu schnell für mich. Ich bin
nicht schlecht rausgekommen. Aber nach ein paar Metern
bist du weg. Im Start bin ich noch langsam, aber dann bin ich ordentlich
auf der Bahn. Leon kommt nicht
so schnell aus dem Startblock. Das liegt an der Sportprothese. Wie die funktioniert,
check ich jetzt. Wenn du damit läufst,
hat das eine Art Gelenk? Normalerweise bewege ich
das Kniegelenk, und du ja auch. Ich hab ein Ersatzkniegelenk, weil
ich mein eigenes nicht mehr habe. Ich bin durchs Knie amputiert.
Wie benutzt du das? Ich kann’s von alleine
nicht beugen und strecken. Wenn ich’s hängen lasse, hängt es. Ich muss aus dem Oberschenkel
Kraft nehmen, nach vorne schwingen oder zurück.
Dann arbeitet das mit. Deine Prothese ist geformt
wie eine Feder. Funktioniert die auch so?
Ja. Wie eine Kugelschreiber-Feder. Wenn du die zusammendrückst,
staucht die sich. Sobald du loslässt,
wird Energie freigesetzt. Wenn ich hüpfe, … … dann staucht die sich
richtig zusammen. Deswegen kommt dieser Sprungeffekt. Du kannst auf einem Beim hüpfen? Das geht ganz gut, wie eine Felder. Im Alltag trägt Leon
keine Sportprothese, sondern eine mit Fuß unten dran. Die hat
ein elektronisches Kniegelenk. Dadurch bewegt sich
das Knie von alleine. So kann Leon fast normal gehen. Sogar Treppensteigen
ist kein Problem für ihn. Guckt mal: Wenn man früher eine Prothese
tragen musste, sah das so aus: Die hier ist über 70 Jahre alt. Die sieht aus wie ein Arm. Aber viel machen
konnte man damit nicht. Höchstens mit der anderen Hand
den Daumen hin und her bewegen. Und ein Zettelchen einklemmen. Aber die Prothese ließ sich
noch nicht selbst bewegen. Heutzutage geht da viel mehr. Moderne Prothesen
sehen mittlerweile nämlich so aus. Abgefahren, oder?
Die käme hier an den Arm dran. Hier drin sitzen
viele kleine Elektromotoren, mit denen Finger bewegt werden
und man richtig zupacken kann. In dem Teil sitzt ein Akku. Gesteuert wird eine Prothese mit den Muskeln in dem Teil
des Arms, den die Person noch hat. So sieht das Ganze in echt aus. Wenn man die Muskeln
im Oberarm anspannt, merkt die Prothese das
und bewegt sich. Je kräftiger man anspannt,
desto fester greift die Hand zu. Weil man so kontrollieren kann,
wie kräftig man zugreift, kann man auch zerbrechliche Dinge,
wie ein Ei, damit greifen. Wahnsinn, oder? In Zukunft sollen Prothesen
noch krasser werden. Sie werden direkt
mit dem Gehirn verbunden und sollen von den Gedanken
gesteuert werden können. Man denkt: “Hand auf.”
Dann geht die künstliche Hand auf. Man soll da sogar was spüren können.
Fast wie eine echte Hand. Leon ist auch ein super Weitspringer. Dafür schraubt er eine Prothese an,
die besonders gut federt. Was ist dein persönlicher Rekord?
Meine Bestleistungen: 6,06 Meter. Gesprungen? In der Weite?
Ja. Das messen wir nach.
Gib mal so ein Messgerät. 5 … 6,06 Meter. Bis hierhin springst du? Ja. So weit bin ich gesprungen. Das ist ganz schön lang. Das ist die Länge
von einem Transportwagen. Zum Vergleich: Die besten Weitspringer
mit zwei Beinen springen 8,95 Meter. Was hältst du davon,
wenn ich springe? Wir gucken, wie weit ich komme.
Danach du. – Cool. So. Und? Was meinst du?
Ja, sieht ganz gut aus. Ja. 3,60 Meter.
Das ist nicht so richtig weit? Ja, ist okay. Jetzt springt Leon. Oh, Leon, das war nicht schlecht.
Jo, danke. 5,70 Meter fast.
5,68 Meter ist okay? Ja, fürs Training auf jeden Fall.
Das ist ganz gut. Was ich mich frage:
Wie deine Prothese am Bein hält. Weil, so wie du rennst, springst,
kann die nicht manchmal abrutschen? Ich zeig es mal:
Ich hab hier ein Ventil. Das schraub ich auf
und zieh hier dran. Hier sind diese …
Lippen nennen sie sich. So Lamellen eigentlich. Wenn ich reingehe, hört man,
wie Luft rausgedrückt wird. Dann sitzt das Teil bombenfest. Da kannst du dran ziehen,
da passiert nichts. Wahnsinn. Das sitzt bombenfest. Das ist wie bei einem Saugnapf,
weil da ein Unterdruck ist. Und dann hängt es fest. Du hattest zur Geburt noch ein Bein.
Es wurde dir abgenommen. Warum denn? Ich hatte Knochenkrebs. Im Alter von 12
wurde das bei mir diagnostiziert. Mit 13 wurde das Bein abgenommen. Als ich aus der OP aufgewacht bin,
unter die Decke geguckt habe und das Bein nicht mehr da war,
war’s erst ein Schock. Ich hab heute noch das Gefühl,
dass ich das Bein noch spüre. Das sind Phantomschmerzen. Das ging ein halbes Jahr.
Danach hat sich das gelegt. Gibt’s Momente, wo du denkst: “Es
nervt, dass das mir passiert ist.” Oder macht es dich traurig, wütend? Manchmal gibt’s Situationen,
die etwas schwieriger fallen, wo man sich denkt: “Es ist nervig.” Aber dann denkt man:
“Es ist so. Man kann nix machen.” Vielen Dank, dass du mir alles
gezeigt hast. Hat Spaß gemacht. Eine Sportprothese funktioniert
wie eine super stabile Sprungfeder. Dank Unterdruck hält sie bombenfest. Jetzt noch die Antwort
auf die Mitmachfrage. Ich wollte von euch wissen: Habt ihr die Antwort
in der Sendung entdeckt? Anna gehört zu den besten
Monoskifahrerinnen der Welt und fährt in allen Disziplinen:
von Slalom bis Abfahrt. Dabei erreicht sie
Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h. Richtig ist Antwort B. Jetzt ist der große Moment da. Auf der Abfahrt findet gleich
das Weltcuprennen statt. Anna ist als große Favoriten dabei. Ich gucke, dass ich sie treffe
und ihr noch viel Glück wünsche. Anna. Hallo.
Hallo. Guten Morgen. Na, wie geht’s dir?
Gut, danke. Bist du nicht aufgeregt? Gerade noch nicht,
aber am Start schon. Ich bin aufgeregt für dich.
Ich wünsche dir viel Glück. Ich drücke die Daumen und gucke zu. Im Ziel sehen wir uns.
Bis später. Heute ist Slalom dran. Der ist genauso lang
wie ein normaler Weltcupslalom und auch genauso schwer gesteckt. Das ist die Zeit,
die Anna schlagen muss. Also jetzt: Daumen drücken. Anfeuern, Leute!
Komm schon, Anna! Da ist sie.
Jetzt ist sie über der Kuppe. Schneller, Anna! Sie hat’s geschafft. (Moderator) 2:00:48.
Neuerliche Bestzeit. 2:00:48. Anna, herzlichen Glückwunsch.
Vielen Dank. Du hast gewonnen. Megacool. Den hab ich dir mitgebracht,
als Glückwunsch. – Der ist nett. So Leute, das war’s für heute.
Wir feiern noch ein bisschen. Ihr macht’s gut.
Bis zum nächsten Mal. Untertitelung: BR 2017

32 Comments on “Der Sport mit Handicap-Check | Reportage für Kinder | Checker Tobi”

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *